Machs haltbar!

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Lebensmitteleinkauf sieht – da nehmen sich die Autoren dieses Blogs nicht aus – heute meistens so aus: wir kaufen, was wir gerade benötigen. Nahezu jeden Tag. Auf Vorrat kaufen wir nichts, weil es ja alles gleich um die Ecke gibt. Doch was passiert im Katastrophenfall, wie etwa Hochwasser oder bei längeren Stromausfällen? In solchen Fällen ist es gut, sich bevorratet zu haben und etwas aus den Lebensmitteln gemacht zu haben, die es ohnehin im eigenen Garten gibt.

Rund um die „Vorratskammer Küche“ informiert hier auf der KÜCHE & GENUSS in Halle 6 das DHB Netzwerk Haushalt. Der Berufsverband der Haushaltsführenden hat sich vor drei Jahren vom Namen Deutscher Hausfrauen Bund verabschiedet, weil auch immer mehr Männer diejenigen sind, die den Haushalt führen. Und so ist es kein Wunder, dass sich hier am Stand des DHB auch Männer darüber informieren, wie Lebensmittel haltbar gemacht werden. Durch Einkochen etwa, was übrigens nicht nur mit Früchten geht, um aus ihnen Marmeladen zu machen. Auch Fleisch kann eingekocht werden. „Das ist praktisch für Berufstätige, die nicht immer nur Fertiggerichte essen wollen“, sagt Rosemarie Becker, Mitglied des Vorstandes im DHB. Einmal pro Woche für den Rest der Woche einkochen, was man gern isst – und Abends jeweils noch mal erhitzen, fertig ist ein prima Gericht, von dem man weiß, dass es auf jeden Fall schmeckt.

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Aber nicht nur Einkochen ist ein Weg, länger etwas von seinen Lebensmitteln zu haben. Auch Trocknen ist eine Methode, ebenso wie das Konservieren in Essig und Öl. Wie das geht, erfährt man in einer Broschüre, die man sich hier mitnehmen kann. Und direkt am Stand können Interessierte auch einen Johannisbeer-Essig herstellen.

Schaut mal vorbei! Das DHB Netzwerk Haushalt findet Ihr in Halle 6, unweit der „Bunten Vielfalt“.

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