Wärmedämmung: Es muss nicht immer Kunststoff sein

Die Messe HAUS & ENERGIE wird auch 2013 wieder von einem hochkarätigen Vortragsprogramm flankiert. Unter anderem wird dort Björn Schreiter, Vorstandsmitglied des Bund Deutscher Architekten (BDA) Dortmund Hamm Unna, sprechen. Der Experte widmet sich Alternativen zur Kunststoffplatte bei der Wärmedämmung.

„Denkt man an Wärmedämmung, heißt das in erster Linie, dass wir wertvoller Gebäudesubstanz mit Dämm-Materialien verpacken. Dies ist aber nicht die einzige Lösung“, sagt er. Neben der ästhetischen Wirkung spiele auch die Frage nach der Entsorgung eine Rolle. „Wir überlassen die chemischen Dämmstoffe den künftigen Generationen. Dabei gibt es Alternativen zum Dämmwahn“, meint er.


Foto: Fotolia/Bernd Leitner

Die eigentliche Frage sei, wie wir im Neubau und der Sanierung intelligenter mit Gebäuden umgehen und trotzdem Energie einsparen können – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Beim Neubau hieße das, die Energie bereits nachhaltig zu erzeugen und im Gebäude zu halten. „Hierbei geht es nicht darum, ob überhaupt gedämmt werden muss, denn hierauf kann die Antwort nur lauten, ja. Gedanken sollten wir uns darüber machen, welche Materialien zum Einsatz kommen“, klärt Schreiter auf. Steinwände, Holz und Lehm seien echte Alternativen zur Schaumstoff-Platte, ebenso sei die Innendämmung machbar, gleichfalls sollten Fenster, Dach und Kellerdecken modernisiert werden.

Die HAUS & ENERGIE findet vom 2. bis 6. Oktober 2013 statt. Sie richtet sich an Haus- und Wohnungsbesitzer, Bauherren und Modernisierer.

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