Teslas erste Probefahrt mit mir

Heute gab es eine Premiere: Zum ersten Mal ist ein Tesla Model S mit mir, dem Messeblogger, Probe gefahren. Nein, kein Verdreher, es stimmt schon. Denn vor allem hat mich am Tesla, den Dee’s Fahrschule hier präsentiert, das autonome Fahren interessiert. Spurhalteassistent, Abstandshalter, Tempomat – das kennen wir alles schon. Aber dass ein Auto wirklich selbst fährt, bremst, hält und wieder anfährt, ja sogar die Spur wechselt und überholt, das kann bislang in dieser Art nur Tesla. Dee’s Fahrschule aus Lünen ist eine der ersten in Deutschland, die ihre Fahrschüler auf die Zukunft vorbereiten und Fahrstunden auf dem rein elektrischen Tesla Model S anbieten.

Fahrlehrer Oliver begrüßt mich mit Handschlag und bittet mich, direkt am Steuer Platz zu nehmen. Sofort fällt das riesige Touch-Display auf. Es gibt keine analogen Anzeigen, (fast) keine Knöpfe, nur dieses Touchpanel.

Bereits kurz nach dem Start hinter der Halle 3B signalisiert mir der Tesla, dass er nun von allein fahren könne. Er orientiert sich einzig und allein an einer Fahrbahnmarkierung rechts von uns. Dazu kommen noch die zahlreichen Sensoren, die parkende und fahrende Fahrzeuge erkennen. Einen unscheinbaren Hebel links am Lenkrad soll ich nun zwei mal schnell zu mir ziehen. Gesagt getan – und der Tesla übernimmt die Steuerung. Lenken, bremsen, beschleunigen auf die erkannte zulässige Geschwindigkeit – das macht er alles selbst.

An der Ampel vor uns stehen Autos. Der Tesla erkennt dies, bremst sachte ab und fährt von allein wieder los. Einzig: Die Erkennung roter und grüner Ampeln ist noch nicht implementiert. „Wenn wir hier die ersten wären, würde er über die rote Ampel brettern“, so Oliver. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU seien noch nicht so weit.

Wir fahren auf die Autobahn. Hier demonstriert mir Oliver, dass der Tesla auch den Spurwechsel und das Überholen selbstständig kann. Hebel zwei mal ran, der Wagen übernimmt und beschleunigt auf die erlaubten 100 km/h. Wir fahren auf der rechten Spur und wollen auf die Mittelspur. Links blinken, der Tesla „guckt“, ob frei ist, zieht rüber und überholt die Autos rechts von uns.

Fazit nach rund 20 Minuten: Ich bin begeistert! Ja, es ist zuerst ein komisches, ungewohntes Gefühl, einer Maschine so zu vertrauen. Die Umgewöhnung geschieht jedoch recht schnell. Bereits beim zweiten Mal benutzt man den „Automatik-Hebel“, als wäre es einfach nur ein Tempomat. Eines ist sicher: Das autonome Fahren wird kommen, auch in Deutschland und in vollem Umfang. Und Fahrschulen wie Dee’s sorgen dafür, dass künftige Autofahrer bereit sind für die Zukunft. Und der DORTMUNDER HERBST leistet einen Beitrag dazu.

Für die Tesla-Probefahrten meldet Ihr Euch am Stand von Dee’s Fahrschule in Halle 3B an.

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